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Hier entsteht schrittweise eine neue Website,
die nach und nach über alle Komponistinnen und Komponisten
der Reihe
Beflügelt
mit wenigen Fakten und Kerndaten in Kurzform und alphabetischer Reihnenfolge informieren wird.

Ich bitte um etwas Geduld.

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Jean-Henri d'Angelebert (1629-1691)
lebte in Paris, war Hofclavecinist unter Ludwig XIV., komponierte viele Suiten und verwendete dafür Melodien aus Opern von J.B. Lully


Thomas August Arne (1710-1778)

lebte und wirkte in London. Zu seinem Oeuvre gehören neben Opern und Bühnenwerken zu Shakespeares Dramen auch Instrumentalmusiken, Sinfonien und Orgelkonzerte. Bis auf den heutigen Tag erhalten blieb das Singspiel The Masque of Alfred (1740) mit seiner berühmten Melodie Rule Britannia, die bis zum heutigen Tag als volksliedähnliche Melodie in Großbritannien erhalten blieb.


Carl-Philipp Emanuel Bach (1714-1691)

Sohn von Joh. Seb. Bach, wird bisweilen auch der Berliner oder Hamburger Bach genannt, studierte zunächst Jura an der Universität Frankfurt an der Oder, übersiedelte dann nach Berlin und wurde 1740 Cembalist bei Frfiedrich II., 1768 zog C.-Ph.-E. Bach nach Hamburg und wurde dort Nachfolger G.Ph. Telemann als Musikdirektor an den Hamburger Hauptkirchen, er komponierte sehr viel und gilt als Wegbereiter der klassischen Sonatenform.


Johann Christian Bach (1735-1782)
jüngster Sohn J. S. Bachs, wird auch der Mailänder oder Londoner Bach genannt und gilt als wichtiger Vertreter des galanten Stils, sein Lehrer war seoin Bruder C. Ph. E. Bach, als 20jähriger zog er nach Mailand und wurde dort Domorganist. Später trat er zum katholischen Glauben über und komponierte unter Anleitung von Padre Martini viele kirchenmusikalische Werke, 1762 zog er weiter nach London, dort starb er 1782.


Johann Sebastian Bach (1685-1750)

wurde in Eisenach geboren, sein Weg führte über Lüneburg (als Chorknabe und später als Chorpräfekt), Hamburg (Studienreisen), Arnstadt (Organist), Lübeck (Studienreise zu Dietrich Buxtehude), Mühlehausen (Organist), Weimar (Hoforganist, Kammermusiker und später Hofkonzertmeister), Köthen (Kammermusikdirektor) 1723 als Thomaskantor nach Leipzig, er komponierte viele Kantaten, Orgelwerke, Klavierwerke bzw. Cembalowerke, Orchesterwerke, Kammermusikwerke sowie die Johannes-Passion und die Matthäus-Passion. Das bekannte Weihnachtsoratorium ist eigentlich eine Kantaten-Sammlung zu den verschiedenen Weihnachtsfeiertagen.


Wilhelm Friedemann Bach (1710-1784)

wurde auch der Hallische Bach genannt, war der älteste Sohn J.S. Bachs (seine Schwester Catharina Dorothea Bach war 2 Jahre älter). W.F. Bach profitierte vom Ruhm seines Vaters und war wegen seiner Virtuosität sehr begehrt.
Von 1733 bis 1745 wirkte er an der Dresdener Sophienkirche, von 1746 bis 1764 war er Organist an der Marktkirche in Halle, 1764 gab er dieses Amt auf und führte anschließend ein recht unordentliches und unstetes Leben zwischen Halle, Braunschweig, Göttingen und Berlin.
Zeitweise soll er unter starkem Alkoholeinfluss gestanden haben. Man sagt ihm nach, dass er bisweilen Werktitel seines Vaters gefälscht haben soll, um vom Ruhm seines Vaters zu profitieren.


Szidor Bátor (1860-1929)

lebte und wirkte als Komponist in Budapest (Ungarn).

 

Ludwig van Beethoven (1770-1827)

Beethoven, in Bonn am Rhein geboren, zog es 1787 zum ersten mal nach Wien. In seiner Bonner Zeit hatte er Unterricht bei Ch.G. Neefe, der ihn mit Bach's Wohltemperiertem Klavier bekannt machte. Fortan war Beethoven ein großer Bach-Verehrer.
1792 zog Beethoven endgültig nach Wien, um bei Joseph Haydn, den er 1790 in London kennengelernt hatte, Unterricht zu nehmen. Heimlich und zusätzlich nahm Beethoven auch bei anderen Wiener Komponisten Unterricht, z.B. bei J. Schenk, J.G. Albrechtsberger und A. Salieri. Um 1800 begann vermutlich sein schicksalhaftes Ohrenleiden, das langsam zur Ertaubung führte.
Neben seinen Symphonien komponierte Beethoven sehr viele Klavierwerke und Kammermusiken, sowie eine Oper, Fidelio, die er in besonderer Weise dem Thema "Liebe" widmete, und einige wenige Chorwerke.  


Georg Jiri Antonin Benda (1722-1795)

böhmisch-deutscher Komponist, der auf Einladung Friedrich III. als Hofkapellmeister nach Potsdam kam. Mozart bewunderte seine Kompositionen. Nach seiner Pensionierung ließ er sich in Köstritz nieder.


Julius Benedict (1804-1885)

Trotz seiner deutschen Herkunft (Stuttgart) gilt er als britischer Komponist und Kapellmeister. Seine Lehrer waren Johann Nepomuk Hummel und C.M.v.Weber. Nach Wien, Neapel und Paris führte sein Weg 1835 nach London, wo er 1871 geadelt wurde. Er war Kapellmeister am Covent Garden und leitete die Philharmonie in Liverpool. Seine Oper Karneval in Venedig machte weltweit Furore.

 

Henri Bertini (1798-1876)

in London geboren, wirkte seit 1821 als Klavierlehrer und Pianist in Paris, setzte sich in Grenoble zur Ruhe. Robert Schumann lobte immer wieder seine Klavierkompositionen.


Ferdinand Beyer (1803-1863)
war ein bedeutsamer Klavierpädagoge, der besonders in den angelsächsischen Ländern bis heute hohes Ansehen genießt.


Georges Bizet (1838-1875)

lebte und wirkte in Paris. Im Alter von 9 bis 19 Jahren hatte er Unterricht am berühmten Pariser Conservatoire. Schon mit 17 Jahren komponierte er seine erste Symphonie. Bei einem von Jacques Offenbach ausgeschriebenen Wettbewerb siegte er 1857 mit der Operette Le Docteur Miracle. Sein berühmtestes Werk Carmen, in dem sich der Einfluss der spanischen Folklore deutlich niederschlägt dennoch alle Vorzüge des französischen Opernschaffens aufweist, wurde erst 1875 uraufgeführt. Später wurde Carmen weltweit eine der meistgespielten Opern.


Luigi Boccherini (1743-1805)

in Italien geboren und in Madrid verstorben, war ein bedeutsamer Cellist, der sein kunstvolles Spiel auf vielen Reisen zur Geltung brachte. Über Wien, Paris und Madrid führte sein Weg auch an preußischen Königshof, wo ihn Friedrich Wilhem II. als Hofcompositeur anstellte.


Johannes Brahms (1833-1897),

in Hamburg geboren, wirkte zunächst in Hamburg und Detmold. Nach einigen Enttäuschungen machte er 1862 Wien zu seiner Wahlheimat.

Brahms lebte sehr bescheiden und kannte keine finanziellen Sorgen, so konnte er mit seinem Vermögen auch arme Verwandte und junge Künstler unterstützen. In den Sommermonaten war er viel auf Reisen, in Gmunden, Ischl, Baden-Baden, Düsseldorf, Kärnten oder Wiesbaden war er ein gern gesehener Gast. Aber auch die Ostsee, Berlin, Breslau und Cambridge gehörten zu seinen Reisezielen. 1889 wurde er Ehrenbürger von Hamburg, um früher erfahrendes Unrecht wieder gutzumachen.

Brahms' vielfältige Werke wurden weltberühmt.


Johann Friedrich Franz Burgmüller (1806-1874)

stammte aus Regensburg. Auch sein Vater August und sein Bruder Norbert waren bedeutsame Musiker. Burgmüller studierte bei Ludwig Spohr und Moritz Hauptmann. 1832 ging er nach Paris, wo er bis zu seinem Lebensende blieb, denn er war vom damaligen französischen Stil der Musik und von der Pariser Salonmusik begeistert. Diese Einflüsse lassen sich in vielen seiner Werke immer wieder ablesen. So nimmt es nicht wunder, dass seine charmanten Klavierstücke zu den weltweit beliebtesten gehören.


Matteo Carcassi (1792-1853)
war ein sehr bekannter und beliebter Komponist klassischer Gitarrenmusik. Einiger seiner Gitarren-Werke wurden erfolgreich auf das Klavier übertragen.


Benjanim Carr (1768-1831)
ist ein bekannter amerikanischer Komponist, Pianist und Musikverleger britischer Herkunft. Er studierte in Kondon u. a. bei Samuel Arnold und Samuel Wesley. Später gründete er in Philadelphia/USA ein eigenes Musikgeschäft und einen eigenen Musikverlag.


Marc-Antoine Charpentier (1643-1704),

in Paris geboren, stammte aus einer Künstlerfamilie und ging zunächst nach Italien, um eigentlich Maler zu werden. Nach seinen Musikstudien bei G. Carissimi entdeckte er dann aber die Musik für sich. Er komponierte überwiegend  kirchenmusikalische Werke. Das TE DEUM und die Mitternachtsmesse werden heute noch häufig aufgeführt. Die Ouvertüre aus seinem TE DEUM ist heute zur Erkennungsmusik des Fernsehens bei Eurovisionssendungen geworden.


Frédéric Chopin (1810-1849),

in Warschau geboren, nur 39-jährig in Paris verstorben, spielte als Wunderkind schon mit 8 Jahren sein erstes Klavierkonzert. Nach Aufenthalten in Wien und München begab sich Chopin, Kind einer polnischen Mutter und eines französischen Vaters, nach Paris, wo er als Klaviervortuose freundig aufgenommen wurde. Balzac, Berlioz, Heine, Liszt und Meyerbeer gehörten zu seinen Verehrern. Hatten schon Beethoven und Schubert Klavierwerke komponiert, welche die spieltechnischen Möglichkeiten weit überschritten, so erreichten die klavieristischen Ansprüche der Chopin-Kompositionen einen absoluten Gipfelpunkt.


Jeremiah Clarke (1674-1707)

war englischer Komponist und Organist an der Londoner St. Paul's Cathedral, so komponierte er hauptsächlich Kirchenmusik. Aber gelegentlich schrieb er auch Lieder und Triumphmusiken für die Siegesfeiern beim Duke of Marlborough. Vor einigen Jahren stellte sich heraus, dass  das Trumpet Voluntary, das man ursprünglich Purcell zuschrieb, als Prince of Denmark March von Clarke komponiert wurde.


Arcangelo Corelli (1653-1713)

Corelli wirkte ab 1675 in Rom und machte dort eine steile Karriere. In Rom stand Corelli im Dienste verschiedener Kardinäle der römischen Kurie, die seine Mäzene waren. 1700 wurde er führendes Mitglied der Academia di Santa Lucia. Zu großen Musikfesten organisierte er stets ein großes Streicheraufgebot. In Rom sammelte er mit zunehmendem Alter Gemälde und Meistergeigen. Corelli komponierte sehr viele Werke besonders für Streicher, das Komponieren von Chorwerken lag ihm fern.


Félix de Couppey (1811-1887)

studierte am berühmten Pariser Conservatoire. Später war er dort assistierender Lehrer für Tonsatz und folgte als Professor seinem Lehrer Dourlen. Sein kompositorisches Schaffen widmete er in besonderer Weise dem Klavier und dem Klavierunterricht.


Carl Czerny (1791-1849)

lebte und wirkte in Wien. Zu seinen  Lehrern sollen u.a. Beethoven; Clementi und J.N. Hummel gehören, unter seinen Schülern war u.a. F. Liszt. Trotz seiner umfangreichen eigenen Unterrichtstätigkeiten fand Czerny noch Zeit zum Komponieren: über 1000 kleine und große Werke stammen aus seiner Feder, bis op. 861 zählte Czerny noch mit. Unter seinen Werken waren nicht nur die berühmten Klavier-Etüden sondern auch Kirchenmusiken, Kammermusiken, Bühnenwerke und Konzerte.   


Johann Ladislaus Dussek (1760-1812)

in Böhmen geboren, wirkte vor allem in Paris. Als Klaviervirtuose führten ihn seine Reisen aber auch in die Niederlande, nach Hamburg, nach London und nach Russland. Seine Klavierstücke haben bis zum heutigen Tage ihre Beliebtheit und Attraktivität behalten.


Edward Elgar (1857-1934)

Schon zu Lebzeiten erfreute sich Elgar in seiner Heimat großer Beliebtheit, wie sie zuvor nur Henry Purcell widerfahren war. So ehrte man ihn mit vielen Ehrendoktorhüten, 1904, 1924 und 1931 wurde er geadelt. Mit ihm begann eine neue Epoche der englischen Musik, denn Elgar versuchte in seinen Kompositionen Klassizismus und Romantik kunstvoll zu verknüpfen.


John Field (1782-1837),

in Dublin geboren, in Moskau verstorben komponierte fast ausschließlich Klavierwerke. Seine Nocturnes bezeichnete man gern schwebend feine Gebilde voll nächtlicher Melancholie und romantisch eleganter Sentimentalität.


Stephen Collins Foster (1826-1864)
geboren in Pittsburgh, verstorben in New York in großer Armut, hatte die Begabung Melodien zu erfinden, die auch heute noch von Millionen Menschen gesungen werden. Viele seiner Texte widmete er den US-Schwarzen.


Robert Fuchs (1847-1927)
war in Wien Professor für Tonsatz und Hoforganist. Zu seinen Schülern zählten H. Wolf, G. Mahler und L. Fall. R. Fuchs gehörte zum Kreis um Joh. Brahms, besonders seine Serenaden waren in der Wiener Gesellschaft sehr bekannt.


George Gershwin (1898-1937)

in Brooklyn (New York) geboren, in Hollywood verstorben, komponierte mit 16 Jahren seinen ersten Schlager. Seine weltberühmte Rhapsodie in Blue entstand 1924, Ein Amerikaner in Paris 1928, Porgy and Bess 1935. Milhaud, Ravel und Strawinski schätzen seine Kompositionen sehr. Und in den letzten Lebensjahren zählte Arnold Schönberg zu seinen Freunden.


Benjamin Louis Paul Godard (1849-1895)

studierte am Pariser Conservatoire und erhielt dort für seine Kompositionen mehrfach Auszeichnungen. Zu seinen Werken gehören neben den Klavierwerken 7 Opern, über 100 Lieder und Kammermusiken.

Durch die gefällige Eleganz seiner Werke war ihm ein großer Erfolg beschieden. 


Charles Gounod (1818-1893)

hat viele kirchenmusikalische Werke komponiert, ursprünglich wollte er Priester werden. Unter dem Einfluss von R. Schumann und H. Berlioz wandte er sich mehr und mehr dem Operngeschehen zu.


Edvard Hagerup Grieg (1843-1907)

Ein norwegischer Geiger riet Grieg in Leipzig zu studieren. Zu seinen Lehrern zählten I. Moscheles und C. Reinicke, doch konnte er zur deutschen Musik kein unmittelbares Verhältnis entwickeln. Nach Skandinavien zurückgekehrt wuchs seine Begeisterung für die norwegische Volksmusik. Seine Musik scheint nordische Herbheit mit romantischer Zartheit zu paaren.


Félix Alexandre Guilmant (1837-1911)

gehört zu den großen Organisten des beginnenden 20. Jahrhunderts. Er lebte in Paris und wirkte dort als Orgel- und Klaviervirtuose, Musikwissenschaftler, Pädagoge, Verleger, Komponist und Improvisationskünstler in einer Person. Sein Lieblingskomponist war G.F. Händel.  Zu seinem kompositorischen Schaffen gehörten mneben sehr vielen Orgelwerken auch einige beachtliche Klavierwerke.


Cornelius Gurlitt (1820-1901)

lebte nach seinem Leipziger Studium bis an sein Lebensende in Altona, dort wirkte er als Militär-Kapellmeister und als Klavierlehrer. Seine vielen kleinen Klavierkompositionen erfreuen sich auch heute noch großer Beliebtheit.


Georg Friedrich Händel (1685-1759)
Händels Familie stammte aus Schlesien und Norddeutschland. Er studierte auf Wunsch seines Vaters in seiner Geburtsstadt Halle zunächst Jura, bekleidete aber zugleich das Amt des Organisten an der Schloss- und Domkirche. Wegen seines üppigen Lebenswandels war Händel häufig ion finanziellen Schwierigkeiten. Begeistert vom Glanz der italienischen Oper reiste Händel 1706/1707 nach Rom, Venedig und Florenz, um A. Corelli und die beiden Scarlattis kennenzulernen.  Seine Oper Rodrigo entstand in Florenz. 1708 reiste er weiter nach Neapel. Wieder in Rom bahnten sich dort die ersten Kontakte für sein Wechsel nach Hannover an. Über die Verbindung des hannoveraner Königshauses mit dem englischen Hof kam Händel dann nach London. 1720 wurde Händel der Gründungsdirektor der Royal Academy of Music. Sein Londoner Erfolg und seine Beliebtheit beim englischen Publikum stellte sich allerdings erst viele Jahre später mit seinem Oratorium Der Messias ein.
Händel komponierte viele Klavierwerke, Kammermusiken und Opern. Erst in seinen späteren Jahren wandte er sich mehr den Oratorien zu.  

Johann Wilhelm Hässler (1747-1822)
wurde in Erfurt geboren und verstarb in Moskau. Hässler wanderte zunächst als Handwerksbursche durch Thüringen. Später gründete in Erfurt eine Musikalienhandlung. Doch schon bald widmete er sich weider seinen Reisen: über England und Petersburg wurde er dann in Moskau als Klavierlehrer tätig. Dort komponierte er viele Klavierwerke, die von der Musik C.Ph.E. Bachs inspiriert zu sein scheinen.

Franz Joseph Haydn (1732-1809)
Seine musikalische Karriere begann Haydn als Kapellknabe am Wiener Stephansdom. Seinen Lebensunterhalt bestritt er anfangs in Wien durch Tanzmusik, Klavierunterricht und Gelegenheitsarbeiten. Seine Lebenslage änderte sich ab 1755, als er auf Schloss Weinzierl in der Nähe von Melk eine Anstellung als Hofkompositeur fand. Hier komponierte er sehr viele Streichquartette. 1761 fand der 29jährige eine Anstellung als Vizekapellmeister beim Fürsten Esterhazy in Eisenstadt. Hier musste Haydn für die musikalische Unterhaltung sorgen, und in der Regel fand jeden Abend ein Konzert statt, für das ihm eine kleine Kapelle mit 16 oder 17 Musikern zur Verfügung stand. 1766 wurde er Nachfolger des Kapellmeisters Gregorius Werner.

Stephen Heller (1813-1888)
wurde in Ungarn geboren und wirkte in Paris, dort lernte er F. Liszt, F. Chopin und H. Berlioz kennen. Er machte sich als Pianist einen Namen und komponierte über 150 kleinere Klavierwerke sowie Salonmusik.


Gustav Holst (1874-1934)

lebte, studierte und wirkte in England. 1919 wurde er Lehrer am Londoner Royal College. Seine Kompositionen zeigen, dass sich Holst gleichermaßen von der Romantik, dem Impressionismus und der Musik Strawinskis inspirieren ließ.


Johann Nepomuk Hummel (1813-1837)
war Schüler von W.A. Mozart, 1804 vertrat er Haydn regelmäßig als Kapellmeister, 1816 wurde er Hofkapellmeister in Stuttgart, 1819 in Weimar, wo er bis an sein Lebensende blieb. Hummel schrieb etwa 125 Werke, unter ihnen auch Klavierkonzerte, Opern, Kammermusik, Chorwerke und Kirchenmusik. Seine Kompositionen stellen ein Bindeglied zwischen Mozart und der Romantk dar.


Vincent d'Indy (1851-1931)
studierte in Paris, u.a. bei César Franck. Für J.S.Bach und R. Wagner begeisterte er sich ebenso wie für die französische Musik des 17. und 18. Jahrhunderts. Insbesondere engagierte er sich neben dem eigenen Komponieren für die Werke Claudio Monteverdis und J. Ph. Rameau.


Josif Ivanovici (1845-1902)

war rumänischer Komponist und Militärkapellmeister, er wirkte vor allem in Bukarest.  Sein Konzertwalzer Donauwellen, den er der jungen Sarah Fried widmete, wurde zur Pariser Weltausstellung 1889 aufgeführt und erfreut sich bis heute allergrößter Beliebtheit.


Scott Joplin (ca. 1867-1917)

als Sohn eines ehemaligen Sklaven in Texas/USA geboren war einer der ersten und erfolgreichsten Ragtime-Komponisten. Zusammen mit James Scott und Joseph Lamb gehört er zu den Big Three des Ragtimes. Leider sind viele seiner Werke auch verloren gegangen. Durch den viel beachteten und vielfach  ausgezeichneten Spielfilm Der Clou wurde erneut das Interesse Joplin's Ragtimes geweckt. Seine berühmtesten Ragtimes sind sicher The Entertainer (Filmmusik in Der Clou) und Maple Leaf Rag.


Günter Kaluza (*1944)

geboren in Oberschlesien lebte, studierte und wirkte Kaluza zunächst im Rheinland. Er lebt und wirkt heute freiberuflich im Freistaat Sachsen.

Weitere Informationen  befinden sich an anderer Stelle dieser Präsentation.


nari Karganow (1858-1890)

über diesen Komponisten ist in der deutschsprachigen Literatur nichts bekannt.


Theodor Kirchner (1823-1903)

stammte aus Chemnitz, studierte in Leipzig und wirkte schließlich in Hamburg. Seine weiteren Lebensstationen waren Dresden, Leipzig, Meiningen, Winterthur und Würzburg. Er war und ist bekannt für seine vielen einfühlsamen Klavierminiaturen.  


Louis Köhler (1820-1886)
studierte in Wien und wirkte anschließend viele Jahre als Theaterkapellmeister und Musikkritiker in verschiedenen ostpreußischen Städten. Er komponierte Bühnenwerke, Chorwerke, Ballette und Opern. Besonders bekannt wurden jedoch seine Klavierkompositionen.


Jean-Baptiste Lully (1632-1887)

stammte aus Florenz und kam zunächst als Kammerdiener nach Paris. Dort wurde er dann ein ausgezeichneter Geiger, dem auch Ludwig XIV. größte Aufmerksamkeit und Wertschätzung entgegenbrachte. 1653 wurde er Hofkomponist.


Filippo D. Marchetti (1831-1902)

war ein italienischer Komponist, der im Schatten G. Verdis stand. Lediglich mit seiner Oper Ruy Blas konnte er Erfolge feiern.


Jean Paul Egide Martini (1741-1816)
war ein deutschfranzösischer Komponist. Nach Stationen in Neuburg an der Donau und Freiburg im Breisgau zog es ihn zunächst ins lothringische Nancy und dann nach Paris. In Paris komponierte erfolgreiche Opern, 7 Sinfonien und Marschmusik. Von ihm stammt neben "Hymne pour le Republique" und das berühmte Lied "Plaisir d'Amour.


Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847)

geboren in Hamburg wirkte Mendessohn in Leipzig. Der Reichtum seines Elternhauses ermöglichte ihm eine umfangreiche, vielseitige Ausbildung.

Seinen ersten Klavierunterricht erhielt er zusammen mit seiner Schwester Fanny bei seiner Mutter. 1818 spielte Mendelssohn-Bartholdy sein erstes Klavierkonzert, als 11-jähriger erklangen seine ersten Kompositionen öffentlich, als 13-jähriger komponierte er seine erste Sinfonie. 1821 lernte Mendelssohn J.W.Goethe und C.M.v.Weber, 1825 L. Cherubini kennen. Schon als 17-jähriger komponierte Mendelssohn seine Ouvertüre zu Shakespeare's Sommernachtstraum. Keines seiner späteren Werke konnte diese geniale Komposition übertreffen. Zu seinen großen Verdiensten zählt vor allem auch die Wiederaufführung von Bach's Matthäus-Passion in der Berliner Singakademie, mit der das Interesse an den Bachschen Werken wiederbelebt wurde. 

Mendelssohns weitere Lebensstationen waren Düsseldorf, Köln, England, Italien, Schottland. In Leipzig gründete Mendelssohn ein Konservatorium, die heutige Musikhochschule.


Ignaz Moscheles (1794-1870)

I. Moscheles war Schüler von Albrechtsberger und Salieri in Wien.

Als Pianist genoss er hohes Ansehen. Seine Kompositionen strahlen virtuose Salonmanier aus. Nach mehreren Reisen nach Paris und London holte ihn Felix Mendelssohn-Bartholdy als Klavierlehrer aus Wien nach Leipzig, wo er bis zu seinem Tod lieb.


Leopold Mozart (1719-1787)

Vater von Wolfgang Amadeus Mozart, 1743 wurde er Violinist in der erzbischöflichen Hofkapelle in Salzburg. Leopold Mozart schrieb sehr viele Konzerte und kleine Sinfonien. Vermutlich stammt auch die Kindersinfonie nicht von Jos. Haydn sondern aus seiner Feder. In ihr spiegelt sich seine humorige Art ebenso wieder wie in der Musikalischen Schlittenfahrt. Von ihm stammt eine auch heute noch viel beachtete Violinschule, die 1956 nochmals einen Neudruck erlebte.


Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)

sein vollständiger Taufname lautete eigentlich: Joannes Chrysostomus Wolfgangus Theophilus Mozart. Der ursprüngliche Vorname "Theophilus" wurde später in "Amadeus" geändert. Schon als Kind war W.A. Mozart dank des Engagements seiner Eltern ein viel beachteter Pianist. So war er die meiste Zeit seiner Kinder- und Jugendjahre in fast ganz Europa auf Reisen, bis er sich mit 22 Jahren in Wien niederließ. Ziele seiner vielen reisen waren u.a.: Augsburg, Bologna, Brüssel, Frankfurt/M., London, Mailand, Mannheim, München, Neapel, die Niederlande, Paris, Pressburg, Rom, Schwetzingen, Ulm, Venedig und Wien. Diese großen Strapazen ruinierten seine Gesundheit, so dass er oft krank war. Trotz seines frühen Todes mit nur 35 Jahren hinterließ uns Mozart sehr viele Kompositionen: viele große und kleine Klavierwerke (viele Tänze gehen noch auf seine Kinder- und Jugendzeit zurück), Opern, Kammermusiken, Sinfonien und Kirchenmusiken.   


August Eberhard Müller (1767-1817)

Schüler von Johann Christoph Friedrich Bach, wirkte zunächst als Komponist und Kantor in Bückeburg und Magdeburg. 1794 wurde er zunächst Kantor an der Nikolaikirche und dann Thomaskantor an der Thomaskirche in Leipzig (1804). 1810 wechselte er als großherzoglicher Kapellmeister nach Weimar.


Jacques Christophe Naudot (ca. 1690-1762)

bedeutsamer französischer Komponist der Barockzeit


Jacques Offenbach (1819-1880)

wurde in Köln geboren, kam schon als Knabe nach Paris. Am Conservatoire erlernte er zunächst das Violoncello-Spiel und spielte dort in der Opera Comique. Später wurde er Kapellmeister am Théatre Francais.

Offenbach komponierte über 100 Bühnenwerke. Seine erfolgreichsten waren Orpheus in der Unterwelt und Die schöne Helena. Seine Kompositionen überzeugen durch Pariser Charme und Heiterkeit, kecke Melodik, Witz und Satire.


J.Chr. Pez (1664-1716)

wirkte zunächst als Chorregent, Hofmusiker und Kapellmeister in München. 1706 tart er dann in Stuttgart die Stelle des Oberkapellmeisters beim herzog von Württemberg an.


Ignaz Joseph Pleyel (1757-1831)

als 24. Kind eines armen Lehrers wurde Pleyel in Niederösterreich geboren. Pleyel war 5 Jahre lang Schüler von Haydn. 1795 eröffnete eine Musikalienhandlung und gründete eine Klavierfabrik, deren Instrumente wegen ihrer hoher Qualität europaweit geschätzt wurden. - Seine letzten Lebensjahre verbrachte er auf seinem Landgut nahe Paris in der Landwirtschaft. Seine Werke werden auch heute noch gern im Unterricht musiziert. 


Henry Purcell (1659-1695)

21-jährig wurde Purcell Organist an der Londoner Westminster Abbey und der Königlichen Kapelle in London, 1683 Hofkomponist des englischen Königshauses. Er verstarb 36-jährig. Purcell's umfangreiches kompositorisches Schaffen bilden den Höhepunkt der frühen englischen Musik. So schrieb er zu etwa 50 Schauspielen Musik, unter ihnen auch Werke von Shakespeare (z.B. Richard II. und Sommernachtstraum). Aber auch viele Chor- und Instrumentalwerke gehörten zu seinem Schaffen. Bereits zu seinen Lebzeiten wurden viele seiner Kompositionen gedruckt. 


Vladimir Rebikov (1866-1929)

russischer Komponist, seine Frühwerke (gefällige Klavierstücke) erinnern an den Stil von P.I. Tschaikowsky. Später wurde die musikalische Sprache in seinen Werken kühner und dissonanzenreicher.


Juventino Rosas (1868-1894)

war mexikanischer Komponist. Er begann in Mexiko-Stadt als Straßenmusiker und verdiente später sein Geld als Tanzmusiker. Rosas komponierte mindestens 92 Werke. Sein bekanntestes Werk ist der Walzer Sobre las Olas (Über den Wellen).


Giocchino Rossini (1792-1868)

In jungen Jahren brach Rossini sein Musikstudium ab, weil er davon überzeugt war, dass er kompositorisch bereits genug erlernt hatte.

Später komponierte er viele Opern, die sich auch heute noch großer Beliebtheit erfreuen.


Gonzalo Saavedra (*1965)

international engagierter Komponist, lebt und wirkt in Argentinien.


Gustave Sandré (1843-1916)
war Direktor des Konservatoriums von Nancy, Ostfrankreich. Florent Schmitt war wohl sein bekanntester Schüler.


Camille Saint-Saens (1835-1921)

studierte am berühmten Pariser Conservatoire unter anderem bei Ch. Gounod. Nach vielen Jahren als Organsite Titulaire der Pariser Madeleine Kirche Saint-Saens aus freiberuflicher Lehrer und Komponist in Paris.

Unter seinen sinfonischen Dichtungen wurden Karneval der Tiere und La Danse Macabre die bekanntesten. Seine Kompositionen zeichnete überwiegend eine schmelzende Cantilene aus. Die Musik Wagners betrachtete er sehr kritisch.


Erik Satie (1866-1925)

studierte am berühmten Pariser Conservatoire, seine Kompositionen sind stark vom Impressionismus geprägt. Später wandte er sich aber vom Impressionismus wieder ab und begann als 40-jähriger ein zweites Mal zu studieren. Rameau und Haydn wurden seine Vorbilder. 1919 gründete er die Gruppe Les Six mit, zu dem auch Jean Cocteau, D. Milhaud und A. Honegger gehörten. Saties ironsiche Lebenslust trieb in seinem kompositorischen Schaffen bisweilen auch merkwürdige Blüten, so z.B. Trois Morceaux en Forme Forme de Poire (=> drei Stücke in Birnenform) oder das Klavierstück Vexations von 1921: Es besteht aus 120 Noten und dauert etwa 80 Sekunden. Es muss aber 840 mal ohne Unterbrechung wiederholt werden. Diesen Bedingungen unterzogen sich 1964 zehn Pianisten in New York. Da dieses Klavierstück nicht schwer zu spielen ist, wird es auch an deutschen Musikschulen gern als Event realisiert. Trotz seines hohen Ansehens verstarb Satie mittellos im Pariser Vorort Arcueil. Sein Einfluss auf die Pariser Kunst- und Musikwelt war philosophischer denn musikalischer Art.  


Domenico Scarlatti (1685-1757)

wurde in Italien (Neapel) als Komponist ebenso hoch geschätzt wie sein Vater Alessandro Scarlatti. Ein Wettstreit mit Händel ging unentschieden aus und ehrte Scarlatti sehr: Händel war ihm nur im Orgelspiel überlegen. Seinen Amt als Kapellmeister am Petersdon gab er alsbald wieder auf, um quer durch Europa reisen zu können. 1754 kehrte er nach Neapel zurück.

Scarlatti komponierte etwa 500 Werke, sehr viele davon für das Klavier.


Heino Schubert (*1928)

studierte in Detmold bei Günter Bialas, Kurt Thomas und Harald Genzmer. 1958 erhielt er den Rompreis. Seit 1961 war Schubert Domorganist von Essen und lehrte Tonsatz und Komposition an den Musikhochschulen in Essen und Köln. 1978 wechselte er an die Johannes-Gutenberg-Universität nach Mainz. Seine vielseitigen Kompositionen sind vor allem Harmonik, Melodik oder Rhythmik geprägt.


Johann Abraham Peter Schulz (1747-1800)
gehörte in der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts zu den namhaften Komponisten in damaligen Norddeutschland. Er schuf viele bekannte Lieder, z.B. "Der Mond ist aufgegangen".


Friedrich Silcher (1789-1860)
Friedrich Silcher ist vor allem durch seine vielen Liedsammlungen mit Liedkompositionen und Chorsätzen (mindestens 12 Hefte, darunter ein dreistimmiges Choralbuch für die Kirchenmusik) bekannt geworden. Was diese Sammlungen und Kompositionen eint, ist die für Silcher typische süddeutsche Innigkeit. 1818 wurde der Baden-Württemberger akademischer Musikdirektor in Tübingen und gründete dort eine Liedertafel und einen Oratorienverein.


Friedrich Smetana (1824-1884)

lebte und wirkte in Böhmen/Tschechien. Erst mit 18 Jahren beschloss er für sich Musiker zu werden. Er studierte am Prager Konservatorium und ließ sich dann als freiberuflicher Musikpädagoge nieder. 1856 ging er als Leiter des Philharmonischen Vereins nach Göteborg/Schweden. Doch 1861 kehrte er in seine Heimat zurück und dirigierte von 1866 bis 1874 das Nationaltheater in Prag.  Seine bekannteste Oper Die verkaufte Braut blieb zuerst erfolglos und hatte erst in späteren Jahren Erfolg. Möglicherweise war es das Thema: Das böhmische Volksleben aus der Sicht einer betrügerischen Heiratsvermittlers. - Die Musik lebt aus dem böhmischen Volkstanz, der Polka und dem Furiant. Ein weiteres bekanntes Werk ist die sinfonische Dichtung Die Moldau aus dem Zyklus Mein Vaterland. 


John Philip de Sousa (1854-1932)

Fast jeder kennt Sousa's Marschmusik, der auch das Sousaphon mit entwickelte. Gern wird er auch als König der Marschmusik bezeichnet. Ab 1892 ging er in den USA und in Europa mit seinen Marching Bands immer wieder gern auf Tourneen. The Stars and Stripes Forever und The Washington Post sind wohl die bekanntesten seiner 136 Märsche, die er im Lauf der Zeit komponiert hatte.


Charles Villiers Stanford (1852-1924)
geboren in Dublin, lebte und wirkte in London. Er studierte u. a. in London und bei C. Reinecke in Leipzig. Stanford war nach langer Zeit einer ersten englischen Komponisten, die mit ihren Werken wieder bewusst an die Londoner Öffentlichkeit traten, deshalb wurde er 1901 geadelt. Entsprechend der englischen Tradition schrieb er neben Klavierwerken auch große Chorwerke, Balladen, Opern und Sinfonien.


Johann Strauss(-Sohn) (1825-1899)

ältester Sohn des bekannten Vaters Johann Strauss gründete sehr zum Ärger seines Vaters 1844 eine eigene Kapelle, mit der er, der selbst nicht tanzen konnte, sich durch seine eigenen Walzer-Kompositionen schnell die Gunst des Wiener Publikums erwarb. Seine Walzer-Nächte waren stets rauschende Feste, unter ihm wurde der Wiener Walzer eine Zeit lang quasi zur Weltmacht.


Maria Szymanowska (1789-1831)
war eine bekannte polnische Komponistin und Klaviervirtuosin, deren Tourneen sie durch ganz Europa führten. Johann Wolfgang von Goethe nannte sie eine "bezaubernde Göttin der Musik". - Sie starb in Petersburg an Cholera.

Georg Philipp Telemann (1671-1767)
Teleman wirkte zuvor in Leipzig, Eisenach und Frankfurt/M, bevor er 1721 nach Hamburg umzog. Seine erste Oper schrieb er bereits mit 12 Jahren. Er war mit Joh. Seb. Bach befreundet und Pate von C. Ph.E. Bach. Teleman hinterließ ein umfassendes Oeuvre, z.B. mit 12 Kantaten-Jahrgängen, 44 Passionen, 40 Opern, 600 Orchesterstücken, Suiten und Kammermusik.


Daniel Gottlieb Türk (1750-1813)

geboren in Chemnitz, genoss Türk hohes Ansehen durch sein pädagogisches Wirken. Zu seinen Schülern zählte auch Karl Löwe. Er komponierte u.a. 18 Klaviersonaten und ebenfalls 18 Klaviersonatinen.

1774 wurde er Universitätsmusikdirektor und Kantor in Halle an der Saale.


Giuseppe Verdi (1813-1901)

wurde in Parma geboren. Zunächst absolvierte er auf Geheiß seines Vaters eine Kaufmannslehre. Doch schon bald wandte er sich der Musik zu. Seine erste Oper wurde 1839 an der Mailänder Scala uraufgeführt, und der Mailänder Verlag Ricordi druckte gern das Werk. Doch erst mit der Oper Nabucco konnte Verdi glänzende Erfolge feiern. Zu seinen anhaltenden Erfolgen gehörten auch die Opern Rigoletto, La Traviata, Aida, Falstaff oder Othello. Aber auch einige geistliche Chorwerke gehören zu seinem kompositorischen Schaffen.


Robert Volkmann (1815-1883)

studierte in Leipzig und ging 1839 als Musiklehrer nach Prag, 1840 zog er weiter nach Ungarn, 1854 nach Wien und 1857 wieder nach Ungarn. Er komponierte vorwiegend Kammermusik.


Richard Wagner (1813-1883)

wurde in Leipzig geboren. In jungen Jahren besuchte er die Dresdener Kreuzschule und beschäftigte sich dort mehr mit dem Schauspiel als mit der Musik. Später zog die Familie wieder zurück nach Leipzig. Seine weiteren Lebensstationen waren Würzburg (als Korrepetitor), Magdeburg (als Kapellmeister), Riga (als Kapellmeister), Paris (als Komponist und Schriftsteller, hier lernte u.a. auch H. Berlioz und F. Liszt kennen). Mit der Oper Rienzi kehrte er zurück nach Dresden und wurde hier als Königlicher Hofkapellmeister tätig. In Bayreuth schuf er sich dann ein eigenes Theater. Während eines längeren Aufenthaltes in venedig verstarb er dort. Seine beeindruckenden Opern (z.B. Der fliegende Holländer, Tristan und Isolde, Tannhäuser, Lohengrin, Die Meistersänger in Nürnberg, Der Ring der Nibelungen, Parsifal, Iphigenie in Aulis) bleiben bis zum heutigen Tag unvergessen.


Émile Waldteufel (1837-1915)

lebte in Frankreich. Unter Napoleon III. war er Hofballdirektor und Kammerpianist der Kaiserin Eugenie. Wegen seiner vielen Walzer-Kompositionen sagte man ihm nach, dass er den Wiener Walzer nach Paris verpflanzt habe.


Johann Georg Witthauer (1750-1802)

wirkte als Klavierlehrer in der Residenzstadt Mitau und diente der herzoglichen Familie. Zu seinen Kompositionen zählen vor allem Lieder und Klavierstücke.


Carl Maria von Weber (1786-1826)

Seine Familie war alemanischer Herkunft, Weber selbst wurde in Eutin geboren. Webers Vater sorgte für eine aristokratische Standes-Erhöhung. Auch Weber, verwandt mit Konstanze Mozart, verlebte eine sehr unruhige Jugendzeit mit sehr vielen komödiantischen Reisen. Stationen seines Lebens von unterschiedlicher Dauer waren u.a.: Augsburg, Bamberg, Berlin, Breslau, Dresden, Erlangen, Kassel, Mainz, München, Nürnberg, Salzberg, Stuttgart, Weimar und Wien. 1813 beendete er zunächst seine Wanderjahre und wurde Kapellmeister in Prag und 1816 Kapellmeister in Dresden. In dieser Zeit entstand sein wohl berühmtestes Werk, die Oper "Der Freischütz", deren Uraufführung nicht in Dresden sondern in Berlin im Schauspielhaus Am Gendarmenmarkt stattfand. Obwohl Weber bereits stark erkrankt war, reiste er zur Uraufführung seiner Oper Oberon nach London, wo er drei Wochen später verstarb. - Sein Nachfolger als Kapellmeister in Dresden wurde Richard Wagner.


Carl Friedrich Zelter (1758-1862)

lebte und wirkte in Berlin. 1786 wurde seine Trauerkantate zum Tode Friedrich II. in der Berliner Garnisonskirche aufgeführt. 1800 wurde er Direktor der Berliner Singakademie. Zelter war später eng mit Goethe befreundet und gilt als Begründer der Männerchor-Bewegung. Zu seinen Schülern zählte Felix Mendessohn-Bartholdy.

 

Anton Wilhelm Florentin v. Zuccalmaglio (1803-1869)

lebte und wirkte im Siegerland unweit von Köln. Unter einem Pseudonym schrieb er regelmäßig Beiträge für Schumanns Neue Zeitschrift für Musik. Er gilt als der Verfasser vieler bekannter Volkslieder, die Joh. Brahms dann gern weiter bearbeitete.





Die alte Beflügelt-Präsentation ist auch weiterhin unter www.alt.befluegelt.eu zu erreichen.



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